Delegiertenversammlung 2017

Mit Urs Huber war ein hoher Gast zu Besuch

UhuDer diesjährigen Delegiertenversammlung SESKV kam die Ehre zu, als Gast den Präsidenten des Solothurner Kantonsrats begrüssen zu dürfen. Die Rede ist von Urs Huber, der wie gewohnt in der Funktion als SEV-Sekretär in die Solothurner Gemeinde Schönenwerd reiste – mit dem Fahrrad notabene.

Die Delegiertenversammlung verlief ohne Überraschungen. Alle Abstimmungen erfolgten einstimmig und im Sinne des Vorstandes. Das ist auch ein Zeichen des Respekts der Delegierten aus der ganzen Schweiz gegenüber der Vorstandsarbeit unter der Leitung von René Ackermann.

René war es denn auch eine grosse Freude, den Kantonsratspräsidenten Urs Huber trotz dessen engem Terminkalender für eine Grussbotschaft für die DV gewinnen zu können. Auf seinem Revert glänzte das rot-weisse Solothurner Wappen. Aufgrund der speziellen Situation nahm es Urs niemand übel, dass er eher ein paar Erlebnisse von seinem Präsidialjahr zum Besten gab. So sei ihm unter anderem aufgefallen, dass viele Politiker bei ihren Wortmeldungen bald einmal erwähnten, dass sie „eigentlich“ nichts mehr sagen wollten, dann aber doch noch doppelt so lange redeten. Ihm und ebenso den anderen Ehrengästen wurde zum Dank ein „Ellger Maa“, für Aussenstehende einen Grittibänz, übergeben. Obwohl er am vergangenen Samstag an der DV SVSE verabschiedet wurde, liess es sich Nick Raduner nicht nehmen und überbrachte die Grüsse des Dachverbandes SVSE. Das war quasi seine letzte Amtshandlung für den Sportverband. SFKV-Präsident Jörg Soltermann erwähnte, dass ehrenamtliche Tätigkeiten auch Zeitaufwand weg vom privaten Umfeld bedeute. Weil das immer weniger Leute auf sich nehmen wollen, sei dies unter anderem ein Grund, dass Mitgliederzahlen in Vereinen eher sinken. Nur mit zusätzlichem Aufwand und guten Ideen könne dem entgegengewirkt werden. Abschliessend lud der die Delegierten ein, sich vermehrt der Mitgliederwerbung zu widmen. Dieselbe Problematik sprach in seinen Worten an die Versammlung auch Ueli Dierauer, Sportpräsident SSKV an.

René Ackermann nahm diese Aufforderungen an, gab sich aber auch überzeugt, dass Kegeln bis ins hohe Alter hinein betrieben werden könne. Als Beispiel erwähnte er Alois Weibel vom Kegelklub Weissenstein, der mit 89 Jahren immer noch sehr gut kegle.

Durch die Traktanden führte René dann sehr speditiv und nach einer kurzen Pause fand das Absenden in allen Kategorien statt. Viele glückliche und auch stolze Gesichter waren da zu sehen. Das Wort „eigentlich“ hat René nicht gesagt, dennoch nahm er sich für das Traktandum „Verschiedenes“ noch Zeit: Die nächste DV SESKV findet 2018 am 24. November statt. Wo das sein würde brauchte er nicht zu erwähnen, Schönenwerd ist gesetzt. Er musste noch die Austritte zweier Kegelklubs bekanntgeben, nämlich diejenigen des KK Lokpersonal Winterthur und des KK Drei Tannen Olten. Positiv wurde hingegen die Nachricht aufgenommen, dass der KK 2000 Olten wiederum beigetreten sei.

Die Mitteilung, wonach der SESKV im 2018 einen Versuch starten werde, machte hellhörig: Interessierte Keglerinnen und Kegler, die in einem Team mittun möchten, können sich durch die Sekretärin Patrizia Wenger vermitteln lassen.

Abschliessend verwies Präsident René Ackermann noch einmal auf seinen Jahresbericht und strich heraus, dass für ihn nach 14 Jahren jetzt das letzte Amtsjahr anbreche. Sein Entscheid sei definitiv.

Beim anschliessenden, wiederum ausgezeichneten Mittagessen im „Wilden Mann“ blieb viel Zeit zum gegenseitigen Austausch.


Text und Foto: Nick Raduner

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